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Hetzjagd mit tierärztlicher Unterstützung...

Wir hatten ja schon einige "Erlebnisse" mit sogenannten Tierschützern oder Tierliebhabern, über die wir nur den Kopf schütteln konnten und die auch viele, die uns irgendwann mal um Hilfe gebeten hatten, empört haben. Was aber jetzt im Moment abläuft, übertrifft einfach alles.

Wir halten eigentlich seit Wochen still, lassen uns denunzieren, uns Straftaten unterstellen, lassen Rufmord über uns ergehen - alles nur, weil wir bisher wenigstens ein klein wenig Verständnis für eine Katzenhalterin hatten, die ihr Tier vermisst und nach jedem Strohhalm greift.

Jetzt hat sie, bzw. eine von ihr mit einbezogene Tierärztin aber den Bogen einfach nur überspannt und wir sahen uns gezwungen, entsprechende Schritte einzuleiten und möchten dies, da die Halterin und anscheinend auch die Tierärztin nicht davor zurück schrecken, weiterhin Unwahrheiten in die Welt zu setzen, auch hier klar stellen, damit wenigstens die Leser unserer Homepage den wahren Ablauf kennen. Um den Rest sollen sich die Anwälte bzw. Gerichte kümmern.

Seit Anfang des Jahres 2011 hielt sich in Wald ein roter Langhaarkater auf. Er befand sich - laut Aussage von Katzenliebhabern aus dem Bereich Wald die uns angerufen hatten - in einem katastrophalen Zustand, war sehr dünn, hatte rechts und links an den Seiten geschorenes Fell (und das bei Temperaturen von unter -10°) und eine stark entzündete Vorderpfote die auf das doppelte Maß angeschwollen war und so sehr schmerzte, dass der Kater sich nur humpelnd auf drei Beinen fortbewegen konnte.

Anwohner schickten uns ein Foto des Katers, der sich leider nicht einfangen ließ um ihn zum Tierarzt zu bringen da er sehr scheu war. Wir veröffentlichten dieses Foto auf unserer Homepage mit dem Hinweis darauf, wo der Kater gesehen wurde und in welchem Zustand er sich befinden würde.

Seit Mitte Februar wurde das Tier in dem Bereich dann nicht mehr gesichtet, wenige Tage später meldete sich an einem Wochenende die Besitzerin bei uns, die mitteilte, ihr Tier sei verschwunden. Da wir (bedingt durch das Wochenende und unsere Abwesenheit) uns nicht sofort meldeten, stand am Dienstag die Besitzerin hier vor der Türe und wollte ihren Kater abholen.

Wir teilten ihr mit, dass sich das Tier nicht bei uns befinden würde, wir hätten lediglich das Foto von einer uns zugesandten Mail auf der Homepage veröffentlicht, aber auch in dem Bereich, in dem das Tier gesichtet wurde, hätte es sich seit Tagen nicht mehr blicken lassen.

Und damit nahm "das Unglück" seinen Lauf...

Die gute Frau behauptete, irgend jemand müsse ihren Kater haben, er sei ja immerhin fotografiert worden. Und was den Leuten einfallen würde, ihn zu füttern und zum Tierarzt schleppen zu wollen, es sei ja immerhin ihr Kater.

Auf den Vortrag hin, dass das Tier sich ja anscheinend in einem sehr schlechten Zustand befunden hätte und die Anwohner sich Gedanken gemacht hätten leugnete sie dies. Auf die Frage hin, ob der Kater wirklich nicht kastriert sei (was wir gehört hatten, da er den Kätzinnen einiger Anwohner nachgestellt hatte) meinte sie lapidar, natürlich sei er nicht kastriert, sie hätte Zuhause ja noch eine entsprechende Katzendame und wolle mit den beiden züchten.

Ich fand es ziemlich unverantwortlich, einen unkastrierten Kater draußen rumlaufen zu lassen und erörterte ihr, wie viele Katzenbabies durch einen solchen Kater innerhalb kürzester Zeit gezeugt werden könnten. Katzenkinder, um die sich dann - wenn die kleinen Tiere Glück haben - wieder das Tierheim kümmern muss und die immens hohe Kosten verursachen. Von den ganzen Gefahren, Krankheiten und Qualen, denen die Katzenkinder und ihre Mütter ausgesetzt sind, ganz zu schweigen.

Die nette Dame meinte daraufhin, das würde sie nichts angehen, warum die Katzenhalter dann nicht ihre Kätzinnen kastrieren würden, das wären sie ja selber schuld. Auf den Hinweis, dass wir hier nicht von unkastrierten Kätzinnen sprechen würden die ein Zuhause haben, sondern von verwilderten, kamder Hinweis darauf, dass ihr das so ziemlich egal sei.

Ich denke, schon bis hierhin braucht man dies alles nicht näher zu kommentieren.

Doch, ach ja, und gechipt oder tätowiert war der Rassekater auch nicht. Aber okay, dies dient ja nicht dem Wohle des Tieres sondern in erster Linie der Sicherheit für den Besitzer, im Fall der Fälle sein Tier baldmöglichst zurück zu erhalten. Warum man dies dann gerade bei einem laut Aussage der Besitzerin sündhaft teurem Zuchttier unterlässt (und warum eine solche Kennzeichnung nicht direkt vom Züchter vorgenommen wurde), ist uns unbegreiflich, soll hier aber nicht das Thema sein.

Vor ca. 3 Wochen hat die Besitzerin dann in allen Tierarztpraxen Suchzettel nach ihrem Kater aufgehängt und einer der Tierärzte hatte ihr, als er das sah, gesagt, dass sie sich mal mit der Katzensuche in Verbindung setzen sollte, diese wäre vor einiger Zeit mit einem solchen Langhaaartier zur Behandlung gewesen. Der Kater sei total verfilzt gewesen und deshalb geschoren worden.

Und seitdem haben wir die Hölle auf Erden.

Die gute Frau behauptet überall, wir hätten ihren Kater, wir würden ihn unterschlagen, wir würden ihn nicht wieder raus geben. Das ganze gipfelte darin, dass vor zwei Wochen zwei Polizeibeamte mit der Besitzerin vor unserer Tür standen und uns befragten. Auch in diesem Gespräch behauptete die Haltern - selbst vor der Polizei - dass wir ja bekannt dafür sein, Tiere nicht wieder an die Halter zurück zu geben, sie hätte dies schon mehrfach gehört.

Vielleicht könnten in dem Zusammenhang sich ja mal alle die zu Wort melden, deren Tier wir im letzten Jahr wieder zurück gegeben haben... :-)

Wir haben bekanntermaßen im letzten Jahr einen Kater erst nach nach einigem hin und her wieder raus gegeben, der sich in einem katastrophalen Zustand befand als er zu uns kam. Dies war aber von Anfang an dem Veterinäramt gemeldet. Eine solche Verleumdung in die Welt zu setzen, ist deshalb schon mehr als unverschämt.

Wir haben den Beamten dann entsprechend Auskunft gegeben, haben den Nachweis erbracht, dass wir zwar mit einem roten Langhaarkater zum Scheren beim Tierarzt waren, dies aber über eine Woche bevor der besagte Kater verschwunden war und die Polizisten hat sich persönlich überzeugt, dass sich der vermisste Kater nicht in unserem Haus befindet.

Eigentlich haben wir gedacht, damit wäre die Sache so allmählich erledigt...

Dachten wir !

Ende der letzten Woche erhielten wir eine Mail von einer Ohligser Tierärztin, die den verschwundenen Kater in ihrem Patientenbestand hatte und die uns mitteilte, die Besitzerin hätte ihr gesagt, dass sie sicher sei, dass der Kater sich bei uns befinden würde (anscheinend lügt ja dann die Polizei auch...) und dass sie ihren Anspruch auf diesen Kater im Zweifelsfalle sicherlich auch gerichtlich durchsetzen würde.

Ist ja auch noch in Ordnung. Da wir uns nichts vorzuwerfen haben und eine lückenlose "Beweiskette" (wofür eigentlich?) vorlegen können mit welchem Tier wir wann beim Tierarzt waren, machen wir uns da keine großen Gedanken.

Eine Unverschämtheit aber war, dass diese Tierärztin uns in dieser Mail weiterhin schrieb, dass sie ja davon ausgehen würde, dass all unsere Tiere auch ordnungsgemäß kastriert, geimpft, entwurmt und auf FIV und Leukose getestet wären. Davon abgesehen, dass diese wildfremde Person, die weder uns noch unsere Tiere jemals gesehen hat, dies überhaupt nichts angeht, da es weder für die Kastration noch für die anderen aufgeführten Punkte eine Pflicht gibt, auch nicht nach dem Tierschutzgesetz, sind unsere Tiere natürlich alle entsprechend kastriert und durchgeimpft, nicht umsonst propagieren wir das ständig. Und im Gegensatz zu den meisten Tieren in Privathaushalten sind unsere Tiere auch tatsächlich alle auf Aids und Leukose getestet !

Na gut, das war dann aber noch nicht ganz so die Unverschämtheit. Die kam erst noch.

Denn besagte Tierärtzin hat diese Mail ebenfalls an das Veterinäramt geschickt...

Auch noch kein Thema, da unsere Tiere, wie jeder, der schon mal hier war, bestätigen kann, in einem ordentlichen Zustand sind und wir uns keinerlei Gedanken machen, dem Veterinäramt die Möglichkeit zu geben, dies selber zu kontrollieren. Aber es ist einfach dreist, uns auf diese Art und Weise zu denunzieren, bloß weil jemand einem Hirngespinst hinterher jagt und für Beweise und Nachweise (die wir der Halterin zur Verfügung gestellt haben) nicht zugänglich ist.

Nachdem wir der Tierärztin mitgeteilt hatten, dass unsere Katzen selbstverständlich entsprechend tierärztlich behandelt worden waren (nur anscheinend wohl leider nicht durch sie...) kam dann eine erneute Mail, dass es dem Tierschutz widersprechen würde, so viele Katzen zusammen zu halten. Dies würde für die Tiere nur Stress bedeuten. CC natürlich wieder an das Veterinäramt. Irgendwas muss man uns ja anhängen können, wenn schon keine Unterschlagung, keine Vernachlässigung, keinen Katzenhandel. Dann halt Stress für die Tiere...

Wir haben 12 eigene Katzen. Das ist eine ganze Menge, das stimmt. Dem gegenüber stehen aber ein 180 qm Haus und ein großer Garten sowie eine "ländliche" Umgebung und viele unserer Tiere sind Freigänger, die aber aus freien Stücken den größten Teil des Tages im Haus bleiben - so viel zum Thema Stress untereinander...

Andere Tiere sind schon an die 18 Jahre alt (aufgenommen aus der sogenannten Wegwerfgesellschaft...) und nur froh, überhaupt noch am Leben zu sein. Und WIR haben keine Rassekatzen, haben noch nicht einmal Katzen, die wir uns selber angeschafft haben, sondern nur "Notfälle", die ansonsten keine Chance gehabt hätten und die man auch nicht weiter vermitteln kann weil niemand bereit ist, die ständigen Kosten und Unannehmlichkeiten, die beispielsweise so ein altes Tier mit sich bringt, zu tragen.

Ist dieses Leben auf dieser großen Fläche für die Tiere ein größerer Stress als für einen unkastrierten Zuchtkater, der mit einer unkastrierten Kätzin zusammen lebt, der jeden Tag sein Revier verteidigen muss, sich Kämpfen hingibt (woraus auch die verletzte Pfote resultierte) und ständig Gefahr läuft, sich mit Aids zu infizieren?


Hier wied ziemlich eindeutig mit zweierlei Maß gemessen.

Bei UNSEREN Katzen wird Wert darauf gelegt, dass diese stressfrei leben können (darauf legen wir auch Wert, garantiert, und wir tun dafür alles), bei DEM Kater nicht?

Von UNS wird erwartet, dass unsere Tiere kastriert, geimpft und getestet sind. Bei einem Kater aus dem Patientenstamm der besagten Tierärztin nicht?

Ganz davon abgesehen, dass KEINES unserer Tiere rausgelassen werden würde wenn es so stark verletzt ist, dass es nur auf drei Beinen laufen kann. Und wenn es in der Zeit das ganze Haus vollpinkeln würde. Bei besagtem Kater ist das in Ordnung?

Ganz interessant ist noch, das hat aber nichts mit dem aktuellen Fall zu tun, dass gerade die sich hier so stark engagierende Tierärztin verteidigt, dass der Kater weder kastriert noch gechipt ist.

Originalauszung aus ihrer Mail an uns:

Es ist nicht mein Anliegen die Art und Weise wie Menschen ihre Tiere halten zu beurteilen, solange diese Tiere gesund sind und zufrieden wirken. So wie sie beurteilen, wie Frau xxx ihren Kater gehalten hat (ohne Mikrochip und unkastriert).

Im letzten Jahr hatten wir von einem Anrufer erfahren, dass er eine überfahrene Katze in besagte Tierarztpraxis gebracht hatte. Von dort hatten wir aber keinerlei Informationen darüber erhalten (wozu die Tierärztin natürlich auch nicht verpflichtt ist). Wir riefen an und erhielten die Nachricht, dass es nicht für nötig gehalten würde, die Katzensuche zu informieren, wenn ein ungechiptes Tier auf dem Tierarzttisch landen würde. Das wären nur Kosten, die der Praxis entstehen, dadurch, dass die Halter so unverantwortungslos sind. Und jemand, der sein Tier nicht kennzeichnen würde hätte dann in diesem Fall auch kein Recht darauf, von dessen Tod zu erfahren.

Ach ja, und als im letzten Jahr eine Katze aus ihrem eigenen "Mehrkatzenhaushalt" entlaufen war (vielleicht aus Stress?), hat sie uns ebenfalls eingeschaltet und um Hilfe gebeten. Und genau diese Menschen, die damals ihr und vielen anderen vor ihr und auch nach ihr geholfen haben, denunziert sie jetzt in dieser Form? Ohne irgendwelche persönlich erlangten Informationen?

Ich denke, weitere Ausführungen sind überflüssig...