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Willkommen bei katzensuche-solingen.de


Wir freuen uns, Sie auf unserer Webseite begrüßen zu dürfen.

Auf dieser Webseite werden vermisste und gefundene Katzen aus dem Stadtgebiet Solingen aufgeführt.

Wenn Sie eine Katze vermissen oder Ihnen eine Katze zugelaufen ist, können Sie uns eine Nachricht schicken. Wir werden diesen Hinweis schnellstmöglich veröffentlichen. Gerne stehen wir auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie eine Falle benötigen um ein entlaufenes oder verletztes Tier einzufangen oder wenn Sie Tipps und nützliche Informationen bei der Suche nach Ihrem Tier benötigen.

Gleichzeitig haben wir es uns in den letzten Monaten zur Aufgabe gemacht, Missstände im Solinger Tierschutz publik zu machen und zu versuchen, diesen entgegen zu wirken. Nähere Einzelheiten dazu befinden sich unter "Aktuelles" sowie jeweils auf der ersten Seite der HP.

Die kleinen Dinge am Rande, die uns immer wieder Mut machen, trotz aller Widrigkeiten weiter zu machen, finden sich ab sofort ebenfalls unter "Aktuelles", dort unter der Rubrik "die kleinen Erfolgserlebnisse hinter den Kulissen".



5. Februar 2012

Vorab: Den "Fabrikkatzen" geht es zwischenzeitlich bis auf drei Tiere rundum gut. Sie werden zutraulicher, fassen so langsam Vertrauen, sind aber nach wie vor noch sehr scheu und ängstlich, wenn Frede auftauchen oder ungewohnte Situationen entstehen. Am Mittwoch werden sie nachgeimpft, danach geht es los mit dem "Zuhause suchen" - wir werden dann einige von ihnen einzeln vorstellen.

Aus aktuellem Anlass aber heute ein Thema, welches zwar durch die "Fabrikkatzen" bedingt ist, aber zu unserer Freude viel weiter reichende Auswirkungen haben wird als nur für diese 15 Tiere.

Viele Leser unserer HP haben sich in den letzten Wochen gefragt und auch geärgert, dass von unserer Seite keinerlei Aktivitäten mehr gepostet wurden. Viele haben uns unterstellt, wieder mit dem Tierheim zu sympathisieren, weil wir vermisste oder gefundene Tiere auf deren HP eingestellt haben, waren enttäuscht, dass wir in unseren Bemühungen gegen die Ignoranz der zuständigen Stellen in Glüder anscheinend so schnell aufgegeben haben.

Bei all diesen Zweiflern möchten wir uns entschuldigen. Aber nachdem in den letzten Monaten viele unserer Bemühungen seitens des Tierheims/des TSV einfach abgeschmettert wurden mit Hinweis darauf, dass man rein rechtlich betrachtet nicht verpflichtet wäre, zu handeln und die Ignoranz der Zuständigen mit der Verweigerung der Aufnahme der "Fabrikkatzen" einen neuen Höhepunkt erreichte, sind wir andere Wege gegangen. Um deren Erfolg nicht zu gefährden, hatten wir beschlossen, uns zurück zu halten bis die Sache "in trockenen Tüchern ist" und hatten stattdessen in erster Linie über das Wohlergehen der "Fabrikkatzen" geschrieben.

Da die Schilderung der Vorgänge der letzten Wochen zu umfangreich wäre für die erste Seite und wir auch die wirklich gelungene "Weihnachtsgeschichte" von Gisela nicht so schnell einfach ins Archiv verschieben wollen, lest bitte weiter unter "Aktuelles - Tagebuch der Ignoranz - Der Januar in der Zusammenfassung".


Anbei ein Text, den Gisela an das ST geschickt hat zur Rubrik „Guten Morgen von Jörn Tüffers, Übers Glück schreiben" - leider wurde er nicht veröffentlicht, so dass wir dies jetzt auf unserer HP nachholen wollen, da der Text zu gelungen ist, als dass er einfach in der Versenkung verschwinden sollte...

Wenige Tage vor Weihnachten – ich sitze am Schreibtisch mit den letzten Korrekturen dieses Jahres – erreicht mich ein telefonischer Alarmruf: dreizehn Katzen, ausgesetzt ohne Futter und Unterschlupf in der feuchten Kälte eines Abbruchgeländes, müssen schnellstens untergebracht werden. Von Tierfreunden eingefangen, stießen sie im Tierheim vor fest verschlossene Türen . Nun bevölkern sie ein kleines bergischen Fachwerkhaus, das bereits von deutlich mehr Katzen als Menschen bewohnt wird. Ein wenig weihnachtlicher Duft nach potenten Katern durchzieht die heimelige Stube. All mein Bitten und Betteln bei den Zuständigen, Platz für die Katzen dort zu schaffen, wo man auf tiergerechte Unterbringung räumlich und mit Personal eingestellt ist, hilft nicht. Auch die amtlichen Vollstrecker der Vorschriften, die mehr zum Schutz vor menschlichem Überengagement erlassen worden sind als zur Abhilfe bei tierischen Notfällen, berufen sich wortreich auf ihr verbrieftes Recht zur Verweigerung. Es weht der Geist der Vorweihnacht: offizielle Herbergen weisen die Anklopfenden an der Tür ab. Mehr als einmal höre ich sinngemäß die unfrohe Botschaft, „wer sich kümmert, ist der Dumme“.

Also weitertelefonieren und hoffen auf das Weihnachtswunder im Angesicht der festgeschlossenen Faust des reichen Geizhalses. Hoffen auf das Ja ohne Rückversicherung und Risikoübernahme-Garantie. Und tatsächlich: „Wenn du denkst es geht nicht mehr , kommt von irgendwo ein Lichtlein her…“ Dieses Licht ist elektrisch - es wird angeknipst in einem leerstehenden Fabrikgebäude, die Heizung wird hochgefahren. Von überall kommen gute Gaben, wie Decken, Katzenfutter und ganz wichtig: Geld- und Zeitspenden! Mutmacher Nr. 2 ist der Anruf: „Ja, ich nehme eine Katze – ganz gleich wie sie aussieht. Was meinen Sie, welche es am meisten verdient hat?“ Verdient haben es alle, die erste Glückliche kurz vor dem Jahreswechsel ist eine dreifarbige. Man nennt solche Katzen auch Glückskatzen. ..



Z U H A U S E
G E S U C H T !!!!!!!!!!!!

Zur Zeit beherbergen wir wieder eine ganze Anzahl von Fundkatzen von 12 Wochen bis zu 8 Jahren, die dringend ein liebevolles neues Zuhause suchen.

Bitte sehen Sie deshalb auf unserer "Zuhause-gesucht-Seite" nach, wenn Sie sich für einen vierbeinigen Mitbewohner interessieren oder rufen Sie uns an, wir haben auch Katzen abzugeben die nicht einzeln per Foto aufgelistet sind.

Es werden so unendlich viele Tiere ausesetzt oder abgegeben, dass das Tierheim am Rande seiner Kapazitäten ist und auch wir bald nicht mehr wissen wohin mit all den Findlingen zumal jeden Tag neue Fundmeldungen über ausgesetzte oder verwilderte Katzen eingehen und jetzt bald die Zeit der Babyschwemme wieder los geht.





WIR BEGREIFEN ES EINFACH NICHT !!!!

Fast täglich werden uns überfahrene oder gefundene Katzen gemeldet - und FAST NIE sind die Tiere gechipt.

Warum eigentlich nicht? Wegen der relativ lächerlichen Kosten für den Tierarzt? Aus Bequemlichkeit? Aus Unwissenheit? Aus Gleichgültigkeit?

Wie viele Tiere werden über Tage oder Wochen vermisst bis sie durch Zufall zurück vermittelt werden oder bis wir durch Zufall den Besitzer ausfindig machen können. In der Zwischenzeit sitzen die armen Geschöpfe unter Umständen über Wochen in irgendwelchen Quarantäneboxen, im Tierheim oder wo auch immer, verstehen die Welt nicht mehr.

Ist Ihnen Ihre Katze so egal, dass Sie nicht umgehend nach ihrem Verschwinden informiert werden möchten, dass sie gefunden wurde? Warum kümmern Sie sich dann nicht vorher darum, sie im Verlustfalle zu schützen?

Wir haben schon so oft auf die Notwendigkeit aufmerksam gemacht, gerade auch für Wohnungskatzen. Und noch immer ist der überwiegende Teil der Tiere die als vermisst gemeldet werden oder die wir finden nicht registriert.

Bitte denken Sie beim nächsten Tierarztbesuch unbedingt daran, auch Ihr Tier zu sichern und - wenn Sie zu den verantwortungsvollen Tierhaltern gehören die ihr Tier schon gechipt haben, sprechen Sie jeden in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis an, der ebenfalls Katzen hält.

Eigentlich sollte ein Chip genauso wie die Kastration von Freigängern mittlerweile selbstverständlich sein...


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